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Vespa World Days Croatia 2015

11.06. - 14.06.2015


…endlich war es soweit, die Vespa-World-Days Kroatien in Biograd standen bevor!
Am Abend vor unserer Abreise mussten wir noch den Bus, den uns Martin Stift zur Verfügung stellte, beladen. Schneller als gedacht waren in ca. 1 Stunde mit Hilfe von Edith, Peter und Boris – die 6 „Vespen“ eingeladen und sicher verzurrt. Am Donnerstag in der Früh, nach einen Kaffee und schon den ersten „Benzingesprächen“ bei Boris, ging es gegen 7.00 Uhr los in Richtung Graz, weiter nach Zagreb mit dem Ziel Biograd na Moru, was wir mit Pausen und Tankstopp gegen 14.00 Uhr erreichten. Nicht nur von der Hotelbesitzerin wurden wir sehr nett und herzlichst empfangen auch beim Blick von der Loggia des Zimmers zum gegenüberliegenden (Luftlinie ca. 100m) Meer, spiegelte sich uns, die schon sehr heiße Mittagssonne entgegen. Einfach nur Herrlich, Urlaub Meer Sonne!!! Erst das Motoren-geknatter, auf der unterhalb liegenden Hauptstraße erinnerte mich weshalb wir eigentlich hier waren. Jetzt wollten wir die Vespas ausladen und uns den vielen Vorbeifahrenden anschließen, ins Zentrum der VCDays.

Die Anmeldung im Vespa Village ging schnell und sehr gut organisiert von statten, mit Hilfe des ausgedruckten Vocher, bekamen wir unser Begrüßungs-Package sowie ein Nummern-Armband`l + dazugehörigen Pickerl auf die Vespa, was ein herausfahren einer fremden Vespa, vom Gelände unmöglich machte. Perfekt! Hier waren wir nun mit all den Gleichgesinnten, die wir vielleicht vorher auf unserer ca.10km Strecke vom Hotel, beim permanenten Grüßen schon gesehen hatten. Noch nicht mal richtig unsere 3 Vespas aufgestellt, wurden schon erste Fotos gemacht, auch der Tausch unserer Clubschleife, wurde gleich angeboten. Welchen wir natürlich gegen eine „nur aus festerem Papier“, verneinten. Mit Erstaunen sah ich (immerhin war es mein erstes Vespa -Treffen in dieser Größe) nicht nur Fahrzeuge aus Kroatien, Österreich, Italien sondern auch Holland, Belgien, Schweiz, Deutschland, Frankreich ja sogar Griechenland, Albanien, Finnland, Russland, England- einfach nur Spitze! Die Stimmung war überall fröhlich und lustig, (auch wenn ich nicht jede Sprache einem Land zu ordnen konnte) Umarmungen wohl langer Bekanntschaften, Freunde die sich wieder trafen oder auch einfach nur Männer & Frauen die sich an Ihre Jugendzeit an diesem einen Wochenende zurück sehnten. Am späten Nachmittag des ersten Tages nutzten wir den kurzen weg vom Hotel zum Meer, für ein kurzes Bad im Wasser – es war eine Abkühlung vom sonst so heißen Tag, welche dann nur noch ein Bier von der Terrasse mit Blick auf den Sonnenuntergang, toppen konnte. Am nächsten Tag nutzte Boris den Vormittag um sein Rücklicht zu erneuern, ich hatte den Vergaser meiner PK noch 2xhöher bedüst,(erst jetzt lief sie wiederwieder so richtig) und Edith hatte im Hotel (im Auftrag der Chefin) den WLAN Router installiert & eingestellt - das war unser Vormittag in Biograd! Nach dem dann auch Wolfgang und Peter Ihre Vespas abholten, verabredeten wir uns für den Nachmittag im Vespa Village, wo wir dann auch die anderen angereisten Mitglieder wie Moritz oder Bobby, vom Club trafen. Und es waren noch mehr Vespas am Gelände zusehen. Beim Anmeldepunkt standen Vespistis aus unzähligen Ländern, teilweiße Sommerfrisch gekleidet aber wiederrum auch voll bepackt, um nicht zusagen ermüdet von einer langen Anreise aber trotzdem das Lächeln im Gesicht, es geschafft zu haben, hier zu sein unter Freunden. Und jetzt fuhren auch Reinhard und Ingrid mit Ihrem Gespann an mir vorbei, welches auch hier wieder ein beliebtes Fotomotiv war. Den Abendausklang verbrachten wir dann vor der Hauptbühne wo eine Live-Band spielte.

Am Samstag fuhren wir gegen 10.00 Uhr in Richtung Biograd um am „Ride out to Zadar“ teilzunehmen, bei dem wir auch superpünktlich gegen 10.30 Uhr eintrafen und dachten am Anfang des Corso zu sein. Leider wurden wir auf einem anderen Treffpunkt gelotst, da der eigentliche „Start-Treffpunkt“ schon voll belegt war. Irgendwann gegen 11.30 Uhr starteten wir unter dem Beifall, Jubel und Winken der unzähligen Menschen am Straßenrand, Richtung dem ca. 35 km entfernten Zadar. Diese Ausfahrt führte entlang der Küstenstraße und war gesperrt für alle anderen Fahrzeuge, somit versammelten sich auch hier entlang die Bewohner oder auch Urlauber um uns zu winken und zu grüßen. Angekommen in Zadar, wurde uns erst bewusst, dass wir fast am Ende des Corsos fuhren, denn wo wir parkten lagen sicher 400 Meter zwischen dem Erstparkenden Fahrzeug, umso mehr wir uns dem Zielpunkt/Snack-Ausgabe Punkt näherten je mehr Vespas sahen wir. Nach einer kurzen Pause, die manch einer auch zum Sprung ins Wasser nutzte, besuchten wir das fürs Treffen eingerichtete Vespa-Museum. In diesem sah man unter anderem eine alte Vespa VU1T aus dem Jahre 1953. (und ich dacht schon meine Vespa ist rostig) Eine Vespa Pedalo, die ich bisher nur aus Videos kannte, war auch zusehen. Jetzt war es wieder Zeit was Kühles zu trinken, die schöne Altstadt bot sich an um ein kleines Lokal zu besuchen. Auch hier war es in unserer Runde ein sehr lustiger Nachmittag, was auch sicher am netten Kellner lag, der uns kurzer Hand, eine kleine Schulung in (vielleicht war es) „Origami“ Faltkunst gab. Zurück im Hotel mussten wir uns auch schon fertig machen fürs Gala Dinner, dank der noch kurzfristig angefertigten Clubhemden/Blusen waren wir schick und einheitlich gekleidet. „Der Vorstand“ reiste im Wagen an, Boris und ich standesgemäß mit Vespa – was nochmal für uns eine schöne Ausfahrt war, da ich auch noch keinen einzigen Polizisten an dem Wochenende gesehen hab. Geparkt zwischen Hunderten von Vespas, ging es in die riesige Sportarena wo wir an unserem Tisch Platz nahmen. Auch hier wieder alle nett und freundlich, zwischen den Belgiern und den Kroaten herrschte Stimmung wie bei einem Fußballmatch. Das Gänge-Menü stets korrekt serviert, immer unter bedacht das hier gerade Hunderte von Leuten verköstigt werden. Zwischendurch Gespräche mit Freunden oder man traf sich im Zentrum der Halle, wo ein DJ mit Musik für Stimmung sorgte. Clubschleifen und Club-Pickerl-Tausch oder Veranstaltungs-Bewerbungen war hier an jedem Tisch zusehen. Hier mein Dank an Peter der uns in den anderen Hallen, Leuten von Clubs aus Moskau oder England vorstellte bzw. wir 2 aus Irland kennen lernen durften.

Zurück per Vespa im Corso bei Nacht, ging es dann schon etwas schneller und machte wieder viel Spaß. Wer wollte, konnte in Biograd an der Abschluss Beach Party teilnehmen. Wir nutzten das Ende des Tages auf unserer Hotel-Terrasse zusammen bei einem Bier, mit neuen sehr netten Freunden, (Harley-Biker) um noch einmal über die vergangenen Tage zureden, bevor es dann am nächsten Tag auf Rückreise nach Wien ging.

Es war eine (meiner Meinung) sehr gut organisierte Veranstaltung, wir haben viele neue Leute kennengelernt. Es hat Spaß gemacht und ich bin überrascht aus wieviel Ländern es Leute geschafft haben anzureisen, für mich teilweise unvorstellbar – fantastisch.

Viel Spaß bei den Fotos!

Text: Nick Fotos: Nick, Boris, Peter

 

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Der Vespa-Club Wien ist Mitglied des Dachverbandes Vespa-Club Austria