Mittwoch, 04.09, morgens um 03:30 ging es wieder einmal los Richtung Italien
um erneut bei der Euro-Raid in Pontedera um den Titel mitzukämpfen.
Nach neun Stunden Fahrzeit und knapp 800 km erreichten wir am frühen Nachmittag Lucca, wo wir unser Basisquartier aufschlugen und uns für die nächste Etappe rüsteten- die Cinque Terre, wo wir die nächste beiden Tage verbringen wollten.
Bei strömendem Regen auf der Autobahn war das heutige Tagesziel erreicht, Sestri Levante.Erst spät in der Nacht erreichten uns die letzten beiden VCW´ler, Stiftl und Peter, da jene ihren Nachmittag in der Florenzer Rush-Hour verbrachten.
2.-3. Tag Cinque Terre

Was für
ein Genuss- Sonne, Sand, Meer eine malerisch anmutende Gegend und eine Vespa-Leben
was willst Du mehr.....
Nach einem ausgiebigen Frühstück und kurzer Tagesplanung ging es über die SS1 und diversen Land- und Bergstrassen nach Levanto. Jeder der einmal in der Cinque Terre war, seine Bevölkerung und Landschaft genießen durfte, kann uns nachfühlen wie es uns ging - prächtig.

Schon
war es Zeit für ein typisch italienische Mittagessen,
das wir in einem Kloster einnahmen. Den restlichen Tag verbrachten wir in Vernazzo
am Meer, von wo wir rechtzeitig wieder nach Sestri Levante aufbrachen, da dunkle
Wolken sich am Horizont bemerkbar machten. Petrus hatte Mitleid mit uns- jedenfalls
nur am Vormittag-und bei strahlendem Sonnenschein ging es über Riomaggiore,
Portovenere und
La Spezia zurück nach Lucca.
Gut versteckt, fanden wir den Ort der Veranstaltung doch noch. Vorab gesagt,
trotz der Bemühungen des Vespa Club Pontedera konnte die diesjährige Raid jener
aus Viterbo, die letztes Jahr stattfand, nicht das Wasser reichen.
Organisatorische Unzulänglichkeiten bereits bei der Anmeldung, eine wenig anspruchvolle Streckengestaltung und eine schwache internationale Beteiligung waren bezeichnend für diese Raid.
Um 12:30 fiel der Startschuss zur ersten Etappe, die für eine Raid eine ungewöhnlich
kurze Länge von nur 92 km, mit vier Sonderprüfungen aufwies. Die letzte Zeitmessung
des heutigen Tages erfolgte wieder in Pontedera. Noch war der heutige Tag nicht
zu Ende.
Im Konvoi wurde das Zentrum Pontederas angefahren, wo der Bürgermeister der Stadt zu einem Empfang einlud.
Wie jedes Jahr am Abend der ersten Etappe begaben wir uns zum offiziellem "Galaempfang".

Start der zweiten Etappe war Sonntag
um 09:00 in der Früh, diesmal mit einer Länge von 95 km und vier Sonderprüfungen
mit der letzten Zeitmessung um 13:00.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen und der Preisverleihung ging es zurück nach Lucca.
6.-7. Ausflüge / Heimreise
Den Montag nutzen wir, um zum letzen
Mal italienische Sonne und das Meer zu genießen, um Tags darauf die Heimreise
nach Wien anzutreten.
Zwar bot die Raid 2002 keine Höhepunkte, aber mit Sicherheit ist der VCW bei der Raid 2003 wieder vertreten.
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